Aufwindkraftwerk-Tests in der JIA

Der diesjährige JIA-Kurs hat Modelle von Aufwindkraftwerken erstellt. Jedes Modelle sollte einen bestimmten Einflussfaktor hinsichtlich der Effektivität untersuchen. Die Ergebnisse dieser Arbeit sollen dann Hinweise für die Optimierung des großen Modells auf der Energieterasse liefern. Die Testreihe hat begonnen.

 

Modell 1 besitzt eine solide und gut gearbeitete Bauweise. Mithilfe von Baustrahlern wurden die Modelle kontrolliert beschienen. Die Temperatur wurde an verschiedenen Stellen gemessen. Der Rotor wurde optimiert und drehte sich mit überaschend hoher Drehzahl (3,8 Umdrehungen pro Sekunde). Auch nach dem Ausschalten der Lampe drehte er sich noch knapp 5 Minuten weiter. Eine Verlängerung dieses Nachlaufens mit einem Wasserbecken konnte noch nicht bestätigt werden.

 

Modell 2 solte Erkenntnisse im Zusammenhang mit dem Einsatz von Reflektoren liefern. Hierbei war der lange Turm selbst der Kollektor, der gleichzeitig von einem parabellförmigen Reflektor beschienen wurde. Hier entstand ein vollkommen selbst designter, gut laufender Rotor. Mit Nebel wurde der Luftstrom sichtbar gemacht. Die Wärmeströmung außerhalb des Turms sollte mithilfe von laminierten Folien vermieden werden, sodass mehr Energie auf den Turm übertragen werden kann. Dies funktionierte nicht, wie erhofft, da die Folien zu viel Licht reflektierten.Ihre Biegung  war vermutlich zu stark.

 

Auch Modell 3 lief nach langer Bauzeit sofort an. Hier kam eine spezielle Spiegelfolie zum Einsatz. Der Vergleich zu einem baugleichen Modell ohne Folie steht noch aus. Modell 4 sollte eine Strömungsoptimierte Form erhalten. Dies erwies sich jedoch bei einer radialsymmetrischen Bauweise als schwierig. Modell 5 sollte einen andersartiges Rotordesign in Form einer Spirale erhalten. Diese konnte bisher noch nicht angetrieben werden.

 

Wichtigstes Ergebnis: Aus der Bauphase und den bisherigen Tests ging eine Rotorform hervor, welche sich für den Einsatz im großen Modell eignen wird!

 

Dem großen Modell fehlt noch ein Rotor. Vieleicht nicht mehr lange…

 

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .