Vielfältige MINT-Projekte ermöglichen den Schülerinnen und Schülern der Johannisberg-Schule das aktive und handlungsorientierte Lernen in sinnstiftenden Kontexten. Hier einige Beispiele:
1.1 Die MINTeinander-Projekte

Die von der Telekom-Stiftung unterstützten gemeinsamen Projekte der Kindertagesstätten in Witzenhausen, der Kesperschule als Grundschule und der Johannisberg-Schule als Sek. I-Schule sind durch abgestimmte Spiralcurricula strukturiert und fördern das nachhaltige Lernen in besonderer Weise. Hierzu zählen die MINTeinander-Projekte „Magnetismus“, „Schwimmen und Sinken“ sowie „Kräfte und Gleichgewicht“. Besonders spannend wird es in der alljährlich stattfinden gemeinsamen Unterrichtsstunde von Schülerinnen und Schülern der Johannisberg-Schule mit Schülerinnen und Schülern der Grundschulen im Rahmen der Projektreihe.
1.2 Der Waldtag

Lernen vor Ort – alljährlich nehmen unsere sechsten Klassen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen an den vom Hessen Forst (Forstamt Hess. Lichtenau) und dem Jugendwaldheimteam Meißner durchgeführt Waldjugendspielen teil. Luchs, Wolf, Schleiereule – Unsere Sechstklässler kommen selbst diesen scheuen Tieren des Waldes auf einer virtuellen Reise mit VR-Brillen nahe und genießen beeindruckende 3-dimensionale Naturaufnahmen. Um die Natur schützen zu wollen, muss man die Natur schätzen lernen.
1.3 Das Häuserprojekt

Im diesem Projekt wird Physikunterricht im Kontext des Umweltschutzes durchgeführt. Von der 8. bis zur 10. Klasse arbeiten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler drei Jahre lang, eingebettet in verschiedene Themen der Physik, immer wieder an selbst erstellten Modellhäusern. Die Häuser werden u.a. nach und nach mit einer Heizung, einer Wärmedämmung, einer elektrischen Beleuchtung und kleinen Energieanlagen ausgestattet. Das Projekt besitzt nicht nur Praxisbezug, sondern es wird auch ein Kompetenzzuwachs in praktischen Elementen der Naturwissenschaften ermöglicht: Experimentieren, Versuchsbedingungen schaffen, Löten, Spulen wickeln, Parallel- und Reihenschaltungen sinnvoll einsetzen, 3D-Druck, …
1.4 Windräder aus dem 3D-Drucker

Im Rahmen des Physikunterrichts der 10. Klassen befassen sich die Schülerinnen und Schüler begleitend mit dem 3D-Druck. Schritt für Schritt erlangen sie Kompetenzen, um ein eigenes Windrad mithilfe des 3D-Druckers zu entwerfen, welches eine LED zum Leuchten bringen kann. Dabei spielen Effizienz und Innovation aber auch Kreativität eine wichtige Rolle. Gleichsam befassen sich die Lernenden zielgerichtet mit dem theoretischen Hintergrundwissen sowie mit wissenschaftlichen Arbeitsweisen und dokumentieren ihre Ergebnisse in einer Hausarbeit.
Im Rahmen dieses Projektes ist ein Kirschenwindrad entstanden, welches dem Bürgermeister persönlich übergeben wurde und welches im Schaufenster der Witzenhäuser Touristeninfo bewundert werden kann. Selbst der Kultusminister hat es sich nicht nehmen lassen ein Foto des Kirschenwindrades aufzunehmen – eine wundervolle Würdigung.
1.5 Das Solarofenprojekt

Kochen mit Sonne – in der Jahrgangsstufe 8 kann der Physikunterricht sehr praktisch werden, denn die Schülerinnen und Schüler konstruieren aus einfachen Materialien wie Pappe und Alufolie einen funktionierenden Solarofen. Hier macht nicht nur das Bauen, sondern auch die anschließende Kochprobe Spaß. Um die Funktion des Solarofens zu gewährleisten, setzen sich die Lernenden zielgerichtet mit den physikalischen Gesetzmäßigkeiten auseinander und wenden sie direkt an. Die Berechnung der eingesparten Energie bringt die Schülerinnen und Schüler oft zum Staunen.
1.6 Chemie goes beauty

Liebevoll dekorierte, wohlduftende Handseifen, Badekugeln, Körperöle oder Shea-Butter – im Chemieunterricht stellen die Schülerinnen und Schüler basierend auf den chemischen Grundlagen tolle Produkte her.
1.7 Impressionen weiterer Projekte

Ob leuchtende Globen, kleine Tischbrunnen, ein haushoher Eiffelturm aus Zeitungspapier oder ein Solarthermiekraftwerk aus 400 Spiegeln – in vielen weiteren Projekten können sich die Schülerinnen und Schüler verwirklichen.
Die MINT-Messe dient hierbei als Bühne für die Projektergebnisse, aber auch als Motivation. Durch die Orientierung am jeweils aktuellen Wissenschaftsjahr entstehen regelmäßig neue spannende Projekte, die am Zahn der Zeit sind.
















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