Cambridge-Fahrt 2020

Auch in diesem Jahr sind wieder Schülerinnen und Schüler aller zehnten Klassen nach Großbritannien gefahren.

Sonntag, 1. März 2020

Die Reise begann um 6 Uhr morgens, sozusagen vor dem Aufstehen. Die Stimmung in den Bussen war gut und schon am Nachmittag sahen alle die Kreidefelsen von Dover im Sonnenlicht erstrahlen

Die Fahrt dauerte nach der Ankunft auf der Insel noch eine ganze Weile; erst im Dunkeln und bei stürmisch-regnerischem Wetter wurden wir von den Gastfamilien abgeholt. Viele von uns hatten es gut getroffen, einige waren nicht ganz zufrieden …

Montag, 2. März

Am ersten Tag unserer Fahrt galt es, die nähere Umgebung zu erkunden; vormittags trafen wir uns an der „Seafront“, direkt am Meer um uns von dort aus den steilen Weg zu den „Smugglers Caves“ zu begeben.

Anschließend hatten wir alle Freizeit, um uns auf eigene Faust in der Stadt umzusehen oder „Fish & Chips“ zu kosten. Danach fuhren wir mit dem Bus zu „Beachy Head“ einer steilen Klippe, an der immer starker Wind weht. Wir hatten Glück und die Sonne bescherte uns wundervolle Eindrücke.

Dienstag, 3. März

Dienstag stand im Zeichen der Fahrt nach Cambridge. Wir waren eine Weile mit dem Bus unterwegs, bevor mir eine der ältesten Universitätsstädte der Welt sehen konnten. Hier haben berühmte Wissenschaftler, wie Isaac Newton oder Stephen Hawking, gearbeitet. Einen ersten Eindruck von der Stadt haben wir beim „Punting“ auf dem River Cam gewinnen können. Ähnlich wie in Venedig werden die Gondeln (OK, es waren eher flache Boote) von den Gondolieri (die hier Punter heißen) mit langen Stangen gestakt.

Anschließen war noch etwas Zeit, um die Stadt in kleinen Gruppen selbst zu erkunden.

Mittwoch, 4. März

Das Ziel am Mittwoch war Brighton. Leider war es nicht sonderlich „bright“, im Gegenteil, es hat geregnet. Deshalb war das Sightseeing auch etwas anstrengend, trotzdem: der Seapier und die Lanes waren beeindruckend.

Donnerstag, 5. März

Am Donnerstagmorgen hieß es dann schon Abschied nehmen von den Gastfamilien. Wir fuhren zuerst mit dem Bus nach London und wollten uns die Hauptstadt des Königreichs ansehen, aber das fiel sprichwörtlich ins Wasser – Regen, Regen, Regen. Das 4D-Kino und die anschließende Fahrt mit dem LondonEye waren sicher der Höhepunkt des Tages. Der geplante Stadtrundgang musste leider abgebrochen werden, Buckingham Palace und Piccadilly Circus haben nur die gesehen, die sich dem strömenden Regen ausgesetzt haben. Indoor-Aktivitäten konnten Museumsbesuche sein, wie der im Naturkunde- oder Wissenschaftsmuseum.

Als wir uns abends wieder am LondonEye versammeln, sind einige regelrecht durchnässt (hätte man doch bloß auf die Lehrer gehört und wetterfeste Kleidung mitgenommen und angezogen). Die Klimaanlage im Bus leistete aber ganze Arbeit und schon in Dover war vieles wieder getrocknet.

Nach Zollkontrolle und Würstchenimbiss ging es dann auf den Zug in Richtung Kontinent.

Nach Verlassen des Zuges kehrte Ruhe ein, jeder versuchte, so viel Schlaf zu bekommen, wie nur möglich. Die weitere Fahrt verlief so reibungslos, dass wir schon um 9 Uhr – müde, aber glücklich – wieder in Witzenhausen vor der Schule ankamen.

Text und Bilder: Ingo Rhöse

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