Elternanfragen zur Corona-Situation – Aufruf der Elternvertretung

Sehr geehrte Eltern, 

das nachfolgende Elternanschreiben unseres Schulelternbeirats möchten wir Ihnen auf diesem Wege zur Kenntnis geben. 

„Liebe Elternvertreter/innen,

liebe Miteltern,

in der zurückliegenden Zeit ergaben sich einige Fragen hinsichtlich der Maßnahmen, welche die Johannisberg-Schule im Hinblick auf COVID-19 getroffen hat.

Nachdem diesbezüglich durch einige VertreterInnen der Elternschaft Kontakt mit Herrn Hilmes aufgenommen wurde, scheint es an manchen Stellen weiterhin Unsicherheiten zu geben, was in Anbetracht der Pandemielage verständlich ist.

Um hier gezielt und konkret an die Schulleitung und ggf. das Schul- und Gesundheitsamt herantreten zu können, bitten wir um einen kurzen Rücklauf, welche konkreten Probleme oder Gedanken bei Euch/ Ihnen dazu vorhanden sind.

Da bislang lediglich eine Anfrage an die Elternvertretung ergangen ist, möchten wir hier diesen Weg einschlagen, um festzustellen, ob es überhaupt einen Handlungsbedarf/ -wunsch gibt, der von einer Mehrzahl/Vielzahl der Eltern getragen wird, oder es sich doch nur um das Interesse einzelner Vertreter und ggf. besonders Betroffener handelt.

Wir würden die ElternvertreterInnen der Klassen bitten, die jeweiligen Abfrageergebnisse zusammengefasst formuliert an uns zu übersenden (bitte bis zum 17.11.2020 – danach wird von Fehlanzeige ausgegangen).

Wir werden die Eingänge dann auswerten und mit den zuständigen Stellen erörtern.

Nach aktueller Rücksprache mit Herrn Hilmes vom 12.11.2020 wird sich folgender Ablauf anschließen:

Fragen, die er direkt beantworten kann, werden auf der Schulhomepage als Frage formuliert und mit einer erkennbaren Antwort versehen. Hier können sich ggf. auch kurze rechtliche Erläuterungen anschließen. Diese können dann aufzeigen, warum bestimmte Maßnahmen möglicherweise nicht allein von der Schule getroffen werden dürfen und welche Aspekte beim Treffen der Maßnahmen Berücksichtigung finden.

Achtung, es kann jedoch keine extrem ausführliche rechtliche Dissertation verfasst werden, hier wird prägnant und verständlich der getroffene Weg aufgezeigt.

Ergibt sich jedoch ein erkennbarer erhöhter Gesprächsbedarf, werden wir versuchen einen zeitnahen Termin festzulegen, an dem wir uns alle in einer Video- oder Telefonkonferenz zusammenfinden können. Dort können wir dann weiterführende Vorgehensweisen erörtern.

Für den Fall einer solchen Konferenz sollten wir hier auch zeitgleich ggf. zusätzliche TOP  sammeln.

Bitte formuliert diese auch kurz, damit sie berücksichtigt werden können.

Stellt sich heraus, dass es doch lediglich das Interesse/Bedürfnis einiger weniger besonders Betroffener ist, würden wir versuchen, individuelle Lösungen bei der Schulleitung, dem Schulamt oder dem zuständigen Gesundheitsamt zu finden.

Es sollen hier jetzt bitte nicht alle Maßnahmen miteinander verglichen werden, die z.B. die Wirtschaft oder das private Leben betreffen. Da gibt es durchaus verschiedenste Berücksichtigungen und eine quasi Unmöglichkeit der „direkten“ Übertragung auf das schulische Geschehen. Sollten bestimmte Maßnahmen vermehrt auf Unverständnis stoßen, werden wir anschließend natürlich um eine Klärung und ggf. Veränderung bemüht sein.

Wir werden Euch umgehend informieren, wenn sich ein Ergebnis ergeben hat.

Abschließend noch eine kurze Klarstellung, es gab Gerüchte, dass sich ein (e) Schüler (In) mit dem COVID-19 Virus infiziert hätte und am Unterricht teilgenommen haben soll, bis das positive Testergebnis bekannt wurde. In diesem Fall wären die anderen Schüler natürlich besonders gefährdet gewesen und es hätte ein erhöhtes Risiko der Ansteckung bestanden.

Insgesamt gab/gibt es an der Johannisbergschule derzeit vier bestätigte COVID-19 Fälle. Alle diese Schüler(Innen) waren bereits vor dem Test zu Hause verblieben. Eine Ansteckung anderer Schüler der Schule wurde in diesen Fällen durch das Gesundheitsamt Eschwege ausgeschlossen, da die Kinder zum Zeitpunkt des Schulbesuchs nicht infektiös gewesen sind.

Herr Hilmes ist in jedem Einzelfall im unmittelbaren Austausch in der Regel mit Frau Dr. Förste und/oder Herrn Wedekind, auch an den Wochenenden, das Gesundheitsamt arbeitet derzeit 24/7.

Die Elternvertreter der jeweiligen Klassen werden sofort unterrichtet, sobald der Schulleitung ein Fall bekannt wird mit der Bitte, die restlichen Eltern der Klasse zu informieren.

Wer noch zusätzliche Auskünfte wünscht oder/und weiterführende Fragen hat, kann sich via E-Mail auch jederzeit an das Gesundheitsamt wenden. Dazu steht die E-Mail-Adresse gesundheitswesen@werra-meissner-kreis.de zur Verfügung.

Selbstverständlich ist auch die Schulleitung immer gerne bereit, unsere Elternanfragen zu beantworten.

Viele Grüße und bleibt gesund,
 
der SEB-Vorstand
 
Stefanie Döpp                            Bettina Lepper                       Carsten Frenzel“

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