Wo und wie kann ich Gottes Schöpfung wahrnehmen?
Der Relikurs der Klasse 5b ging dieser Frage nach und erkundete mit allen Sinnen die Umgebung: Was sehe ich? Was rieche ich? Was höre ich? Was taste ich? Schüler:innen nahmen beispielsweise Moos genauer wahr: Es ist grün, fühlt sich weich und schwammig an, riecht erdig.
Auf ihrem Weg zur Schule, im eigenen Garten, auf der Gassirunde mit dem Hund sollten sie schauen, wo sie Gottes schöner Schöpfung begegnen und ein Foto davon machen. Sie entdeckten Wunderbares und staunten dann gemeinsam im Klassenzimmer über die Schönheit mancher Pflanzen, den kaum wiedererkennbaren Aufbau einer Blume, die eingefangenen Sonnenstrahlen u.v.m.
In der uns umgebenden Natur lässt sich gerade auf erstaunliche Weise der Ausspruch des Vaters im Gleichnis des Verlorenen Sohnes erklären: (Er) war tot und ist wieder lebendig geworden – Nein, der Stock vom knorrigen, scheinbar vertrockneten Weinstock kann nicht abgebrochen werden, denn er wird wieder austreiben; auf der scheinbar leeren Wiese erscheinen ‚plötzlich‘ viele bunte Frühblüher.
In den nächsten Stunden werden die Schüler:innen feststellen, dass die Welt aus mehreren Perspektiven betrachtet werden kann und bspw. beide, die religiöse Sichtung und die biologische Sichtung der Natur, unvereinbar und dennoch wahr nebeneinander stehen und die eigene Sichtweise erweitern können.





