Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a erleben die Generalprobe der Händelfestspiele Göttingen im Deutschen Theater
Ein besonderer Abend für Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a: Im Rahmen der renommierten Händelfestspiele Göttingen durften unsere Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit einigen interessierten Lehrern die Generalprobe von Georg Friedrich Händels Oper Deidamia im Deutschen Theater unter dem Dirigat von George Petrou erleben – und kehrten sichtlich begeistert, überrascht und auch herausgefordert zurück.
Deidamia, Händels letzte Oper, erzählt die Geschichte des jungen Achilles, der sich auf der Insel Skyros unter den Töchtern des Königs versteckt und sich in die Königstochter Deidamia verliebt. Händel komponierte das Werk 1741 – seine letzte Oper – voller dramatischer Leidenschaft, feinem Witz und großartiger Musik.
Für Staunen sorgte vor allem der brasilianische Sopranist Bruno de Sá, dessen schillernde, glasklare Stimme den Saal mühelos füllte. Seine Koloraturen ließen das Publikum atemlos zurück und ergänzt wurde er von einem Ensemble mit herausragenden Stimmen.
Beeindruckend war auch die Inszenierung, das aufwändige Bühnenbild und die eingespielten Videoaufnahmen. Die Antike und die Moderne wurden lustig und fesselnd miteinander verbunden: In einer griechischen Taverne und am Strand trafen Urlauber auf die Götter und jeder hatte so seine eigenen Liebeseskapaden, Eifersüchteleien und Geheimnisse, um die es bei Händel immer wieder geht. Die Schülerinnen und Schüler erlebten so nicht nur Musik auf höchstem Niveau, sondern auch, wie ein großes Theaterprojekt kurz vor der Premiere lebt und atmet. Ein besonderes Erlebnis und eine Herausforderung, sich auf die für Schüler doch ungewohnte Barockmusik und die Länge von über 3 Stunden einzulassen.
Ein großes Dankeschön den Händelfestspielen Göttingen für die Möglichkeit, bei der Generalprobe von Deidamia dabei zu sein!
Elisabeth Patak




