Wir sind Corona-Astronauten

Während der reinen Homeschooling-Phase haben sich viele von uns sozial isoliert gefühlt.

Der WU-Kurs „Mathematisch-naturwissenschaftliches Basteln“, der sich mit der der internationalen Raumstation (ISS) und dem Leben an Bord auseinandergesetzt hat, wurde durch diese besondere Situation zum Schreiben einer E-Mail an die europäische Raumfahrtbehörde (ESA) inspiriert:

 

„Hello dear ESA-Team,

my Name is Mats, I am 16 years old and I’m a student from Germany. In a school course our current subject is astronomy, in which we all got our own and different telescope construction kit so that we maybe could see the moon, some Planets or even the ISS. Our next plan was to build a model of the ISS built of empty soda cans. We took the Idea from your Homepage. Unfortunately we could not build it together because of the Corona-virus and the following quarantine.

To say it in a different way, we are all mostly at home and we are not allowed to see our friends. And then, our course had an idea:

The astronauts on the ISS are like us. In a very different way, they are in quarantine too. When they do not work, they have to use their free time in any way. Because of that, our course decided to write this e-mail.

The reason of our e-mail is a question we had. What do the astronauts do in their free time and what tips could they give us to do? Maybe they have an idea what they would like to do, they cannot do, but would like us doing it instead.

Thank you in advance for reading and may answering the questions,

Class 10b + 9a; Johannisberg-Schule Witzenhausen

 

PS: Our teacher is building the ISS-modell for us and he sends us sometimes pictures from the progress, like you see on the picture sent with this e-mail.“ (Mats Gore Rundshagen)

 

Wir erfragten also, wie die Astronauten, die i. d. R. 6 Monate zu dritt auf der ISS verbringen, mit der Isolation und den sonstigen Einschränkungen umgehen. 

Tatsächlich erhielten wir eine Antwort. In dieser wurden wir auf einen Informationspool aufmerksam gemacht, welchem man entnehmen konnte, dass Astronauten generell psychisch belastbar sein müssen und dass diese nicht viel Freizeit an Bord besitzen. Der Tag auf der ISS ist klar strukturiert und mit der Bodenstation abgestimmt. Die Astronauten müssen diszipliniert ihre Arbeit erledigen, damit das Leben auf der Station möglich ist und nicht zur Qual bspw. durch herumfliegenden Müll wird. Neben diesen Lebenserhaltenden Arbeiten gilt es natürlich Forschung zu betreiben, der eigentliche Grund für den Aufenthalt auf der ISS. Ein weiterer wichtiger Tagespunkt: Sport, damit die Astronauten in der Schwerelosigkeit nicht zu viel Muskelmasse verlieren.

Was wir für uns daraus schließen können:

  • Gebt eurem Homeschooling-Tag eine Struktur (Zeitplan).
  • Erledigt „Lebenserhaltende Maßnahmen“ (Schreibtisch aufräumen, Wasser trinken, …).
  • Nehmt bei Bedarf Kontakt zur Bodenstation auf (eure Lehrerinnen und Lehrer).
  • Treibt Forschung (Aufgaben vom Schulportal).
  • Macht Sport.
  • Haltet über Telefon und co. Kontakt zu euren Freunden.

 

In einem Interview mit dem BR haben die Astronauten weitere Tipps preisgegeben, wie man mit dem „All“-tag umgehen kann, wie man hier nachlesen kann:

https://www.br.de/kinder/coronakrise-was-wir-von-astronauten-lernen-koennen-100.html

 

Schöne Ferien und auf ein Wiedersehen im neuen Schuljahr!

 

  1. Daniek

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