Die Klasse 9b startete letztes Jahr die Neuauflage des Häuserprojekts. Dieses mal entsteht ein Hochhaus.
Zunächst wurden die einzelnen Etagen geplant und zusammengebaut. Im Mathematikunterricht wurde der Grundriss maßstabsgetreu auf Millimeterpapier gezeichnet. Mithilfe des Laser-Cutters im Jo-Lab wurden dann die Bauteile hergestellt.
In jede Etage wurde eine Fußbodenheizung eingebaut. Mithilfe der Wärmebildkamera konnte die Funktion sichtbar gemacht werden. Anschließend wurde untersucht welchen Effekt und Nutzen Maßnahmen zur Wärmedämmung haben. Bspw. wurden einige Etagen doppelt verglast.
Im Rahmen der Elektrizitätslehre wurde jede Etage mit einer Schaltanlage für die Beleuchtung versehen. Der Schaltplan wurde zuvor geplant und anschließend kam der Lötkolben zum Einsatz. Die Lampenschirme wurden mithilfe des 3D-Druckers selbst designt.
Passend zum Projekt wurden die physikalischen Inhalte behandelt, wie die Funktionsweise einer LED. Gleichzeitig wurde der ökologische Aspekt beleuchtet und in jedem Raum der Schule wurden neue „Licht aus“-Schilder aufgehangen, um Energieverschwendung zu vermeiden. In der Gartenstraße hat die Klasse 5c ebenfalls die Beschilderung vorgenommen.
Die 9b hat schließlich ihr Hochhaus noch mit einen Fahrstuhl ausgestattet. Über einen selbstprogrammierten Mikrocontroller können die einzelnen Tagen angefahren werden.
Die Schülerinnen und Schüler der 9b haben im Rahmen des Projekts physikalische Inhalte am Praxisbeispiel erfahren und dabei stets den Nachhaltigkeitsaspekt im Blick behalten. Sie haben handwerkliche Fähigkeiten trainiert, naturwissenschaftliche Messungen vorgenommen und digitale Hilfsmittel eingesetzt. Zudem haben sie sich kreativ verwirklicht und ihre Wohnungen liebevoll gestalttet und schließlich als Klasse ein gemeinsames Werk erschaffen das sich sehen lässt.
Das Projekt wird noch fortgesetzt;)
K. Daniek



























